11.12.2008 (19:30 Uhr)
Elton John - The Red Piano

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Elton John und sein Red Piano kommen live in die O2 World

Ein rotes Klavier, eine riesige Videowand, ausgefallene Bühnenoutfits und schräge Brillen - das sind die Zutaten für ein Konzert der Extraklasse. Natürlich kann das kein geringerer geben als Sir Elton John. Seine Bühnenproduktion ist so aufwändig, dass es deutschlandweit nur vier Konzerthallen gibt, in denen er spielen kann. Und dazu gehört die O2 World.
 
Freuen Sie sich auf seine größten Hits, wie „Don´t let the sun go down on me“, „Sorry seems to be the hardest word“ oder “Your Song”. Eines ist garantiert: Dieses Konzert wird für Sie ein ganz besonderes Erlebnis, das Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.



Elton John begeisterte in der o2 World

Musiklegende Elton John versprüht Las Vegas Feeling in der

O2 World

Das innere Gefühl war keineswegs “funny“ als Elton John am Ende seiner „Red Piano“ Show vor riesigen „Love“- Buchstaben an seinem roten Klavier saß und seinen wohl besten Titel zum Besten gab: „Your Song“, eine Ballade die sicher nicht nur beim weiblichen Publikum für Gänsehaut-Gefühl sorgte.

Kurz nach 20:30 Uhr am Mittwochabend war es in der O2 World soweit und der 1998 von der Queen zum Ritter geschlagene Elton John betrat die Bühne. Vor einer riesigen Videoleinwand stimmte er zum Einstieg „Benny and the Jets“ an. Anschließend begrüßte er das Publikum und erklärte ihnen die Idee hinter seiner Show: „’Red Piano’ bedeutet Liebe – die Farbe der Liebe. Und viele meiner Songs in dieser Show handeln von Liebe und Glauben.“
Trotz höchst begabter Bandmitglieder wie Nigel Olsson am Schlagzeug und Davy Johnstone an der Gitarre, machte die Bühnen-Deko klar deutlich, wer der Chef im Ring war. Auf einem riesigen Stern stand das berüchtigte rote Piano und der dazu passende rote Hocker. Sein Klavier verließ Elton John allenfalls, um wie nach jedem Lied einen Schluck zu trinken oder sich von der ausverkauften Halle feiern zu lassen.

Es sei eine etwas andere, aber lustige Show, erzählte der Brite. Dem Publikum gefiel es. Insbesondere die Einspielungen auf der Videowand versprühten ein Las Vegas Feeling. Mit vollem Einsatz gab der Exzentriker zunächst Hits aus vier Jahrzehnten zum Besten, ehe er in der zweiten Hälfte der Show bekannte Klassiker wie „Don’t let the sun go down on me“ und “Someone saved my life tonight“ performte. Letzteres ein Lied über ihn selbst, so John. Sein Leben brauchte an diesem Abend aber niemand retten.
Die ein oder andere sexuelle Anspielung konnte sich der Sänger in seiner Show nicht verkneifen. Während mancher Zuschauer bei „Candle in the Wind“ wohl andächtig an die verstorbene Lady Di dachte, entstand im finalen Part der Show die Frage, inwieweit ein Teil der Bühnendekoration von Pamela Anderson inspiriert war, die auf der Leinwand als Tabledancerin beeindruckte.

Mit „Pinball Wizard“ rockte Elton John dann noch einmal los und lockte die Zuschauer bei „I’m still standing“ so richtig von den Sitzen. Die Glückspilze des Abends waren aber eindeutig diejenigen, die im Innenraum die Plätze in den ersten drei Reihen gebucht hatten. Ihnen war es nämlich bei „Saturday Night’s alright for fighting“ erlaubt, die Bühne zu betreten. Inmitten von aufgeblasenen Bananen, Kirschen und Lippenstiften tummelten sie sich rings um John’s Klavier und sangen und tanzten, was das Zeug hielt.
Am Ende wurde es noch einmal romantisch. Als (einzige) Zugabe hieb sich der Musiker die 1970 veröffentlichte Ballade „Your Song“ auf, ehe er das Publikum gegen 22:30 Uhr in die Nacht verabschiedete.

 

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