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Chinesische Eiskunst in Berlin
geschrieben am 26. November 2009
Filigrane Skulpturen und beeindruckende Bauwerke präsentieren sich ab
dem 27. November zum chinesischen Eiskunstfestival "Ice Art" an der
Berliner O2 World. Chinesische und internationale Künstler
schaffen dort auf 1.200 Quadratmetern Hallenfläche eine fantastische
Welt aus Eis und Licht.
Ihren Ursprung hat die chinesische
Eiskunst in der nordchinesischen Stadt Harbin. Seit jeher schmücken dort
zum traditionellen Neujahrsfest Eislaternen, Gärten und Parks. Seit
1985 veranstaltet man in Harbin alljährlich das weltgrößte
Eiskunstfestival. Einen Ausschnitt ihrer Werke aus Harbin zeigen die
Künstler nun erstmalig für Deutschland in Berlin.
Während des
Festivals werden die Eisskulpturen ständig erweitert und komplettiert.
Die Besucher haben so die Möglichkeit, die Entstehung dieser bis zu
sechs Meter hohen Skulpturen hautnah mitzuerleben. Im Gegensatz zu
Harbin, in dem minus 40 Grad "normale" Wintertemperaturen darstellen,
erwart die Besucher an der O2 World ein eher mildes Klima mit konstand minus drei Grad Hallentemperatur.
Ab
dem 15. Januar findet für drei Tage ein Wettbewerb in der
Ausstellungshalle statt, an dem 14 internationale Künstler teilnehmen.
Die Künstler werden frei gewählte Skulpturen fertigen. Besucher der
Ausstellung haben an den Wettkampftagen die Möglichkeit, die Künstler
bei ihrer Arbeit zu erleben.
Das Eisfestival an der O2 World:
vom 27. November bis 19. Februar, täglich von 10.00 Uhr bis 22 Uhr.
Eintritt 10 EUR, ermäßigt 6 EUR. Kinder unter sechs Jahren frei.




























